Was ist eigentlich Theaterpädagogik?

In den letzten Jahren hat sich der Beruf des „Theaterpädagogen“, der „Theaterpädagogin“ als eigenes Berufsbild entwickelt. Theaterpädagogik wird der jeweiligen Zielgruppe individuell angepasst. Dabei kommt es zu ganz unterschiedlichen Gewichtungen der ästhetischen, gruppendynamischen, inhaltlichen, pädagogischen und therapeutischen Anteile.

Das Feld der Theaterpädagogik spannt sich heute von der

  • Arbeit an sozialen Brennpunkten und -themen (etwa Sucht- und gewaltpräventive Projekten, integrative Arbeit usw. über die
  • Entwicklung freier Theaterprojekte
  • Unterricht an Schulen und Schauspielschulen,
  • Inhaltlicher Arbeit (etwa Chemieunterricht veranschaulicht durch die Mittel des Theaters, Sprachtrainings) bis hin zu
  • Aufträgen in der Wirtschaft (Personalentwicklung, Rhetorik/Körpersprache, Motivationstrainings usw.)
  • In Krankenhäusern, Rehabilitations- und Therapiezentren,
  • Behinderteneinrichtungen
  • Institutionen der Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Kindergärten, Schulen, Hochschulen
  • Jugendzentren und Seniorenheimen
  • kirchlichen und Freizeiteinrichtungen, Volkshochschulen
  • Weiterhin beschäftigen viele Theaterhäuser Theaterpädagogen, deren Aufgabe es ist, den Kontakt zwischen Theater und Publikum zu entwickeln und auszubauen. Es werden etwa Schülervorstellungen organisiert und mit den Klassen vor- oder nachbereitet, Publikumsgespräche und Diskussionsforen etabliert und sogenannte Jugendclubs (Theater mit jungen Laien unter den Voraussetzungen eines Theaterbetriebes) angeboten.

Allen genannten Tätigkeiten gemein ist, dass Theaterpädagogen in der Regel situationsorientiert arbeiten.

Theaterpädagogische Arbeit

  • fördert die Persönlichkeitsentwicklung und  das Selbstwertgefühl
  • fördert personale und soziale Kompetenzen.
  • gibt Anregungen und Anstöße zur Bewältigung aktueller Themen
  • öffnet Gruppendynamische Prozesse
  • regt zur Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein und zu selbstbestimmten Handeln an
  • hilft Kommunikationswege zwischen Menschen differenzierter wahrzunehmen, zu verstehen und zu verbessern.
  • führt zu einem positiven Körpergefühl und stärkt den Lebenswillen

Eine Auswahl meiner Fähigkeiten und Erfahrungen

  • Theaterpädagogisches Studium
  • Improvisationstheater
  • Maskenbau
  • Figurentheater
  • Klassisches Theater
  • Entspannungs- und Meditationstechniken
  • Schreibwerkstatt
  • Kommunikationstechniken
  • Tanz Choreographie
  • Akrobatik
  • Rhythmus
  • Stimmtraining
  • Medizinische und Psychologische Grundlagen

Weitere Qualifikationen

  • Körpertherapie, Shin Tai
  • Biodanzalehrerin
  • Biodanza und Weiblichkeit
  • Evolution
  • Biodanza in der Unternehmensberatung

Bisherige Projekte

  • Maskenprojekt in der 3. Klasse der Grundschule Stader Straße  2007
  • „Flucht(t)räume“ Theaterprojekt im Jugendvollzug 2007
  • Regieassistenz im Theater Labor Bremen 2007
  • „Am Ende Zählen die Taten“ Theaterprojekt im Jugendvollzug Oslebshausen 2008
  • „Das Salz in der Suppe“ Theaterprojekt im Jugendvollzug in Oslebshausen 2009
  • Fachlehrerin für Darstellendes Spiel von Februar- Juni 2009 an der Gesamtschule in Lesum